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W dniach 26-29 marca 2009 odbyły się tegoroczne Dni Miast - cykliczne
spotkanie stypendystów, polskich i niemieckich członków GFPS oraz
sympatyków Stowarzyszenia. Uroczyste otwarcie miało miejsce w Ambasadzie
Niemieckiej, gdzie minister pełnomocny wręczył niemieckim stypendystom
pamiątkowe dyplomy. Dalsza część programu była nie mniej ciekawa:
wystawa zdjęć fotoreportera Willego Römera: Miasto na szklanych
negatywach. Warszawa 1916 przygotowana przez Dom Spotkań z Historią we
współpracy z Instytutem Goethego; spotkanie z lektorem DAAD (Deutscher
Akademischer Austausch Dienst) - dr Philippem Teichfischerem; wizyta w
Muzeum Powstania Warszawskiego, pokaz filmowy, warsztaty pod hasłem
Kultura, błyskawiczny konkurs fotograficzny oraz wiele innych. |
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Dni Miast możemy z czystym sumieniem zaliczyć do udanych, głównie dzięki
organizacyjnemu wysiłkowi Warszawskiej Grupy Lokalnej. |
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Jako podsumowanie tych kilku dni, ciśnie się na usta zdanie: tak
niewiele czasu, by nauczyć się aż tak wiele. |
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Z relacją z wręczenia dyplomów stypendystom GFPS w Ambasadzie Niemiec
można zapoznać się
tutaj |
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foto: Maria Lohmeyer |
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Elisabeth Schultze, GFPS Stipendiatin in Poznań |
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Die Städtetage vom 26.-29. März 2009 fanden in der Hauptstadt Polens
statt. Es kamen GFPSler, die deutschen Stipendiaten, Ehemalige und viele
Interessierte von deutscher und polnischer Seite zusammen. Die bunte
Gruppe von ungefähr 50 Personen stellte sich dem vollen Programm der
engagierten Warschauer Stadtgruppe, die für uns einiges an
Überraschungen bereithielt. |
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Das Treffen in Warschau begann mit einem gemeinsamen Abendessen in
unserer „Garden Villa“ Unterkunft. Mit Hilfe von mehreren Rollenspielen
wurde auf spielerische Art und Weise ein erstes Kennenlernen ermöglicht.
Gemeinsam dargestellte Posen wie „James Bond“, „Mixer“ oder „Elefant“
beseitigten die erste Scheu voreinander und sorgten für gute Stimmung
und damit einen guten Start in das lange Wochenende. |
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Der darauffolgende Tag begann gleich mit einem Highlight: Wir wurden
sehr herzlich in der deutschen Botschaft empfangen. Umrahmt von einem
feierlichen Programm mit Reden des Botschaftsvertreters, GFPSlern und
Frau Gabriele Lesser, Journalistin der taz und ebenfalls Ehemalige,
wurden den deutschen Stipendiaten ihre GFPS Urkunden verliehen. Mit
abschließendem Sektempfang und Häppchen konnten wir uns für die
Stadtrallye stärken, welche die deutsch-polnischen gemischten Gruppen an
historische Orte Warschaus führte. Während jede Gruppe fleißig die
gestellten Rätsel zu lösen versuchte, konnten auch schon zeitgleich
Motive für den Fotowettbewerb gesucht werden, für den bis Sonntag Zeit
war. Nach einem gemeinsamen Mittagessen führte uns die Fotoausstellung „Die
Stadt auf gläsernen Negativen – Warschau 1916 in den Fotografien von
Willy Römer“ in das alte Warschau zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der
Fotoreporter folgte der deutschen Armee während des Ersten Weltkrieges
nach Warschau und hielt die vielseitige Stadt, die bedingt durch den
Zweiten Weltkrieg heute so anders aussieht, in seinen Bildern fest. Am
Nachmittag trafen wir uns mit Dr. Philipp Teichfischer, der uns als DAAD
Lektor an der Universität Warschau, die Unterschiede zwischen dem
deutschen und polnischen Studium vor Augen führen wollte. In unserer
Gruppenarbeit stellten wir jedoch auch sehr viele Gemeinsamkeiten fest.
Zurück in der „Garden Villa“ rundete der Film „Am Ende kommen Touristen“
das Tagesprogramm ab. Die Thematik regte Diskussionen in unserer
deutsch-polnischen Truppe an, wie jeweils im anderen Land mit dem Thema
und dem Ort
Auschwitz/Oświęcim umgegangen wird. |
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Der Samstag begann mit einem Workshop, der von Iwona Łatwińska,
Übersetzerin und interkulturelle Multiplikatorin, angeboten wurde. Hier
konnten die Teilnehmer spielerisch erfahren, welche Herausforderungen
sich bei interkulturellen Begegnungen bemerkbar machen können, wenn
jeweilige Normen, Kommunikation und der Habitus grundverschieden sind.
Letztendlich musste sich eine „Kultur“ der anderen unterordnen, um
gemeinsame Ziele erreichen zu können, was vielleicht ein etwas seltsames
Ergebnis war. Es wurde jedoch auch daran erinnert, dass jeder Mensch ein
kulturelles Gerüst mit sich trägt, das nicht immer nachvollziehbar ist.
Daher sollte jeder auch die eigenen Selbstverständlichkeiten
reflektieren, ehe er mit Unverständnis reagiert. Am Nachmittag stellten
ehrenamtliche Mitarbeiter des Museums des Warschauer Aufstands/ Muzeum
Powstania Warszawskiego ihren Arbeitsplatz vor, was eine gute
Einstimmung vor dem eigenen Besuch war. Die Darstellungsweise des
Museums ist sicher anders als in traditionellen Museen und spannend für
Schulklassen, die mit Faktenwissen vorbereitet die Ausstellungsräume
betreten. Für historisch Feinfühlige sind die fehlenden Informationen
und damit die fehlende Einordnung der Exponate in ihren geschichtlichen
Rahmen eher alarmierend. Ein geselliger Abend rundete den
ereignisreichen Tag ab, Unermüdliche feierten in einer Diskothek,
alternativ traf man sich im Gemeinschaftsraum des Hostels. |
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Die letzten Programmpunkte waren am Sonntagmorgen die Siegerehrung des
Fotowettbewerbs und eine Evaluierung der Städtetage, wobei hier noch
einmal zu Recht die Organisatoren gelobt wurden. Danach begannen die
Ersten, sich zu verabschieden. Für ganz Hartgesottene stand noch ein
Spaziergang im Warschauer Stadtteil Praga an, doch langsam löste sich
die bunt zusammengewürfelte Truppe auf. Dabei wurde natürlich nicht
vergessen, E-Mail und Kontaktadressen auszutauschen. Denn neben den
neuen Erfahrungen und der aufregenden Hauptstadt war es vor allem
spannend, die Menschen hinter der GFPS, Interessenten und die anderen
Stipendiaten kennenzulernen. |
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